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Teil 04
Gemeinsam besser machen

Wir machen den Friseurbesuch zum Kurzurlaub

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Die Kunst des Haareschneidens neu zu interpretieren und mit innovativen Konzepten Maßstäbe in Sachen Kundenerlebnis zu setzen – das macht den Erfolg des Friseursalons „H.aarSchneider“ in Hoyerswerda aus.

Heiko Schneider verbindet die handwerkliche Kreativität eines Friseurs mit dem technisch-organisatorischen Blick des Unternehmers. „Nachdem ich zwölf Jahre mit meiner Mutter in einem kleinen Salon gearbeitet habe, wuchs der Wunsch, ein Konzept aufzubauen, das sowohl vom Service als auch von der Organisation her Maßstäbe setzt“, sagt er. Herausgekommen ist der Salon „H.aarSchneider“, den es seit dem Jahr 2004 im sächsischen Hoyerswerda gibt – und der seither stetig gewachsen ist: Waren es zum Start lediglich zwei Mitarbeiter, sind es heute etwa 40.

Sein Erfolgsgeheimnis ist es, die Bedürfnisse seiner Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, und die sind vielfältig: „Wir möchten die Menschen nicht nur als Kunden begrüßen, sondern als Gäste, die uns ihr Vertrauen schenken“, beschreibt Schneider seine Philosophie. „Das Schneiden von Haaren ist schließlich eine ganz persönliche Sache. Dazu gehört auch die Pflege. Wir geben Ihren Haaren alles, was sie brauchen – mit ausgewählten Produkten zu fairen Preisen.“ Der Friseurbesuch soll dem Kunden als besonderes Erlebnis in Erinnerung bleiben: „Er soll wie ein Kurzurlaub wirken: raus aus der Hektik, raus aus dem Stress des Alltags und einfach mal eine Stunde lang genießen“, so Schneider.

Damit die Kunden sich rundum wohlfühlen, werden sie in Schneiders Salon von professionellen Rezeptionisten, die ursprünglich aus der Hotellerie kommen, empfangen. „Dadurch können wir einen ganz anderen Service schon beim Betreten des Salons bieten“, sagt Schneider. „Ich glaube, es ist ganz wichtig, individuell auf die Menschen einzugehen. Ich denke, dass uns das zu etwas Besonderem macht.“

Ausdauer eines Marathonläufers

Hinzu kommt der unternehmerische Aspekt: „Mich reizt auch der Blick für Technik, für Abläufe und für Organisation“, sagt Schneider. „Deswegen sage ich auch ganz oft, dass ich Friseurunternehmer bin, nicht einfach Friseur. Ich habe schon immer von einer eigenen Firma geträumt.“ Und für einen Unternehmer sei Ausdauer eine ganz wichtige Eigenschaft, so Schneider. „Man hat oft Träume und zwei, drei Jahre später werden sie dann Wirklichkeit.“ Diese Ausdauer habe er als Jugendlicher beim Leistungssport kennengelernt – als Marathonläufer: „Bei einem Marathonlauf merkt man, dass es bei Kilometer 21 oder 22 richtig schwer wird. Man weiß aber auch, dass es bei Kilometer 25 wieder geht.“ Genauso sei es auch im Unternehmerleben: „Man fängt etwas mit Begeisterung an, dann wird es irgendwann schwer. Aber dann weiß man: Okay, wir sind gerade bei Kilometer 21 – und dann heißt es durchhalten.“

„Deswegen sage ich auch ganz oft, dass ich Friseurunternehmer bin, nicht einfach Friseur. Ich habe schon immer von einer eigenen Firma geträumt.“

Allerdings sei es nur dann möglich, als Unternehmer erfolgreich zu sein, wenn alle Bereiche des Unternehmens professionell gemanagt würden, so Schneider. „Dazu gehört auch die Buchhaltung.“ Mit steigender Mitarbeiterzahl und wachsendem Geschäft habe er professionelle Unterstützung gebraucht. Mithilfe seiner Steuerberatung und der Lösungen von DATEV kann der Friseurunternehmer nun die Lohnbuchhaltung schnell und digital erledigen. „Meiner Meinung nach kann ein zukunftsfähiges Unternehmen heute nur existieren, wenn man im Hintergrund professionelle Abläufe hat. Dazu gehören Social-Media-Experten genauso wie eine gut funktionierende Steuerberatung.“ Dadurch bleibt dann für die Friseure und Stylisten mehr Zeit, sich optimal um die Kunden und deren Bedürfnisse zu kümmern.

Entscheidungen schnell treffen können

Auch das Digitale spielt im Salon H.aarSchneider eine zunehmend wichtigere Rolle. So ist es beispielsweise möglich, seine Termine online zu buchen. Und zugleich kann Schneider mithilfe von DATEV online auf aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertungen zugreifen. „Das ist gerade in der jetzigen Zeit wahnsinnig wichtig, um schnell Entscheidungen über Investitionen treffen zu können.“ Schließlich sei das Friseurhandwerk ein sehr schnelllebiges Geschäft. „Wir haben nicht so lange Produktzyklen wie in der Industrie, sondern zwei- bis dreimal im Jahr neue Modeausrichtungen, neue Produkte und neue Dienstleistungen. Daher müssen wir auch schnell Entscheidungen treffen.“

340 Tsd. Unternehmen in Deutschland nutzen
DATEV-Anwendungen
1,4 Mrd. Dokumente Sind aktuell im DATEV-
Rechenzentrum gespeichert
13,5 Mio. Lohnabrechnung im Monat werden über DATEV-
Software abgewickelt

Ebenso zählt für ihn die Nähe zu den Mitarbeitern – und die wurde in der Corona-Zeit auf eine harte Probe gestellt. „Der Shutdown war für uns eine große Herausforderung“, so der Friseurunternehmer. Denn auch im Friseursalon H.aarSchneider musste der Betrieb notgedrungen stillstehen. „In der Zeit des ersten Lockdowns kam natürlich auch auf mich das Thema Kurzarbeit zu“, berichtet Schneider. „Eigentlich weiß ein Friseur nicht, wie mit Kurzarbeit umgegangen wird, weil es so etwas bei uns noch nie gab.“ Gemeinsam mit seiner Steuerberatung und dank des DATEV-Angebots konnte er aber Lösungen für seine Mitarbeiter finden. „Wir konnten das Thema Kurzarbeit sehr unproblematisch lösen.“

„Ich möchte, dass sich nicht nur unsere Kunden, sondern auch meine Mitarbeiter rundum wohlfühlen und wirklich von ihrem Job leben können.“

Probleme im Sinne der Mitarbeiter zu lösen ist Schneider ein wichtiges Anliegen. „Ich möchte, dass sich nicht nur unsere Kunden, sondern auch meine Mitarbeiter rundum wohlfühlen und wirklich von ihrem Job leben können“, betont der Friseurunternehmer. Die Mitarbeiter sollten wissen, dass ihr Arbeitsplatz sicher ist. „Mir geht es nie nur um den Job, sondern vor allen Dingen um die Menschen. Die Mitarbeiter sind das Wichtigste eines jeden Unternehmens.“ Natürlich brauche man auf der einen Seite Abläufe, Technik und Partner wie DATEV, um unternehmerisch erfolgreich zu sein, sagt Schneider. „Auf der anderen Seite braucht man unbedingt die Menschen, die jedes Unternehmen überhaupt erst überlebenswert machen.“

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