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Zukunftshandwerk

Eine Serie über Innovationsindustrie

Vom Produkt zur Exzellenz

Eine Schweizer Traditionsmarke macht vor, wie man wahre Innovation entwickelt: mit Forschergeist, Perspektivwechsel – und einer mutigen Dosis Streitkultur.
Teil 3 unserer Serie.

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Es gibt Jobs, die darf man gut und gern als Pionierarbeit bezeichnen. Stephan Keller hat so einen Job, und man sieht ihm seine Begeisterung an, wenn er über die Produktentwicklung von V-ZUG spricht. Was auch immer national und international unter dem Namen des Schweizer Traditionsherstellers auf den Markt kommt, Keller hat es mit seinen interdisziplinären Teams bis ins Tausendstel durchdacht. Die dabei entstehenden Haushaltsgeräte sind so unterschiedlich wie die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer, doch die Vision bleibt dieselbe: Leichtigkeit schaffen. „Aus diesem Prinzip leitet sich alles ab, was wir zu tun haben“, sagt Keller. Doch weil hinter Leichtigkeit bekanntlich die härteste Arbeit steckt, ist Kellers Job, nun ja, auch eine Mammutaufgabe.

Da wäre zum Beispiel die leichte, intuitive Bedienung der Kochherde, Kühlschränke, Backöfen, Spül- und Waschmaschinen – bei gleichzeitiger maximaler Komplexität. „Wenn Sie während der Benutzung davon überrascht werden, dass eine Funktion genau dann auf dem Display erscheint, wenn Sie sie benötigen, dann haben wir alles richtig gemacht“, sagt der Chief Technology Officer. Ihm geht es um Geräte, die mit ihrer Logik das Nutzungsverhalten intelligent voraussehen. Menschen sollen die hochkomplexe, smart-digitalisierte Technologie nicht spüren, nur deren Vorteile genießen.

»Wir entwickeln Geräte mit modernster Technologie, in denen Menschen aus verschiedenen Generationen ihre Bedürfnisse wiederfinden – und die sich spielend leicht bedienen lassen.«
Stephan Keller

Doch Kellers Erfahrung hat gezeigt, dass sich Leichtigkeit erst erreichen lässt, wenn man von außen nach innen denkt. Gemeint ist, „dass wir die Produktentwicklung zu hundert Prozent von Menschen und ihren Bedürfnissen ableiten“. Und die Bedürfnisse haben sich gravierend geändert, seit V-ZUG vor rund hundert Jahren gegründet wurde, vorerst als Verzinkerei, und sich mit den Jahrzehnten zum Schweizer Marktführer für Haushaltsgeräte hervortat. Heute sind auf dem modernen Zuger Areal, das sich nach und nach zu einem zukunftsweisenden Technologie-Cluster wandelt, mehr als 1.000 Mitarbeitende tätig.

Jetzt, da das Unternehmen sich immer stärker global aufstellt – die Expansion läuft in vollen Zügen –, müssen Kellers Teams jede Menge unterschiedlicher Bedürfnisse in ihre Produktentwicklung einbeziehen. „Zum Beispiel soll die ältere Gesellschaft mit unseren Geräten genauso umgehen können wie allein lebende junge Menschen mit dem Wunsch nach modernster Technologie“, sagt Keller. Dazu kommen die regionalen Besonderheiten der Länder und Kontinente, verschiedene Essgewohnheiten, temporäres Besitztum à la Shareconomy – die Liste ist lang. Entsprechend lang ist auch die Liste der Expertinnen und Experten in Kellers Teams, in denen etwa Ingenieure, Software-Implementierer und User Experience Designer Seite an Seite arbeiten.

Das Ergebnis dieser interdisziplinären Organisation sind Produkte, die ihresgleichen suchen, wenn es um modernes Kochen und Wohnen geht. „Zu unserem Ziel der Leichtigkeit gehört auch, dass Menschen ohne große Vorkenntnisse sich mit unseren Geräten ein kulinarisches Profiniveau nach Hause holen können“, so der Technologievorstand. Zum Beispiel mit dem „Combi-Steamer“, der gesundes Garen von Gemüse, Zartgaren von Fleisch, Sous-vide-Garen und professionelle Backoptionen ermöglicht. Dank der vollautomatisierten Funktionen regeln Geräte wie diese den gesamten Zubereitungsprozess so gut wie allein. Und auch ästhetisch schmiegen sie sich an ihre Umgebung an. So besteht etwa die neue „Excellence Line“ für die Küche aus High-End-Geräten, die durch ihre grifflose Optik auf den ersten Blick nicht einmal als Küchengeräte erkennbar sind. Auch das Bedienen auf Knopfdruck gehört hier der Vergangenheit an, denn auf dem smarten Display lassen sich mit digitaler Kreisbedienung, dem sogenannten CircleSlider, einfach sämtliche Funktionen in Sekundenschnelle mit dem Zeigefinger regeln.

Keller weiß nur zu gut, dass viele Trends nicht mehr als schnelle Strömungen sind: „Deshalb ist es eine unserer größten Herausforderungen, die wirklich wichtigen herauszufiltern und sie präzise in unsere Produkte und digitalen Lösungen zu übersetzen.“ Intelligente neue Technologien seien dabei essenziell, doch der zentrale Leitgedanke hinter jedem Produkt sei die Antwort auf die Frage nach dem Zweck. „Umso wichtiger ist es, dass wir uns für die Entwicklung Zeit nehmen.“ Auch die Schönheit ist dabei ein maßgebliches Element, schließlich sollen die langlebigen Haushaltsgeräte sich in Wohnräume harmonisch einfügen.

Klar, dass die Vielfalt der Trends sich nicht nur auf Produkte auswirkt, sondern auch auf die Arbeitsweise derer, die sie entwickeln. „Unsere Kultur ist mindestens so komplex wie unsere Geräte“, sagt Keller und lacht. Nicht nur am Produkt definiert sich bei V-ZUG also Innovation, sondern auch kulturell. Seine Teams hält Keller darum so divers und agil wie möglich, zusammengestellt aus unterschiedlichen Kompetenzen, Arbeitsformen und Charakteren – und sie danken es ihm. Geht es nach ihm, sollten Unternehmen Spannungen nicht vermeiden, sondern aushalten, am besten sogar mit offenen Armen begrüßen. „Diese Unterschiedlichkeit schafft eine Energie, aus der die Auseinandersetzung für die beste Lösung entsteht.“

Zugunsten einer respektvollen Streitkultur hat Keller es immer wieder darauf angelegt, bestehende Teams aufzumischen. Bewusst lässt er Talente aus der Entwicklung auch mal eine Zeit lang in die Montage wechseln, um Perspektivwechsel zu schaffen, tauscht Projektpositionen mit der Linie und umgekehrt. Es ist auch diese „Störung der inneren Ruhe“, die Keller nicht scheut und die das Innovationspotential der Marke in die Zukunft katapultiert hat. „Wir können Spannungen sehr gut in Lösungen umwandeln“, so der CTO. „Das ist ein Firmenwert, den man nicht forcieren kann, sondern über lange Zeit pflegen muss.“

Matheus Felipe Santos de Oliveira,
Logistiker
„Trends in exzellente Produkte zu transformieren, das ist die wahre Kunst“, sagt Stephan Keller: „Und das können nur Menschen, keine Algorithmen.“
Seine Teams organisiert der Chief Technology Officer darum so vielfältig wie möglich. Dabei dürfen ruhig auch Spannungen entstehen.
Mirko Mathys, Konstrukteur,
Werkzeugkonstruktion
Diese Vielfalt gehört fest zur DNA von V-ZUG: „Denn Perspektivwechsel führen zu besseren Lösungen“, ist Stephan Keller überzeugt.
Mit seiner Produktentwicklung will Keller den Bedürfnissen unterschiedlicher Menschen aus unterschiedlichen Generationen gerecht werden.
Shannon Kühni,
HR Specialist
Insgesamt rund 1.000 Mitarbeitende aus zahlreichen Nationen sind auf dem modernen Areal des Schweizer Marktführers in Zug tätig.
In der Schweiz ist der Name V-ZUG Jung und Alt ein Begriff. Aktuell stellt die Marke sich auch global immer präsenter auf.
Joao Samorinha Ventura,
Anlageoperator Presserei
Die Vision hinter den Produkten bleibt stets dieselbe: mit hochmodernen Produkten Leichtigkeit in das Zuhause der Kunden zu bringen.

Es ist dieses langfristige unternehmerische Denken und der Fokus auf Unternehmenskultur, die das Unternehmen für die Wachstumsstrategie der kommenden Jahre rüsten. Man mag Tradition und Innovation gemeinhin manchmal als Gegensätze empfinden; doch die Entwicklung von V-ZUG vom nationalen Marktführer zum internationalen Vordenker in Sachen Produktexzellenz ist so etwas wie ein Gegenbeweis dafür. „Ich denke, beides ergänzt sich sogar“, so Keller. „Von der Tradition lernen wir, doch nur mit Innovation kann ein Unternehmen so langfristig bestehen, wie wir es tun. Hätten wir eine der beiden nicht, würde das einfach alles verändern.“

Weitere Teile dieser Serie

Teil 1
Vom Marktführer zum Innovator

In der Schweiz ist eine kleine Industrie-Revolution im Gange. Im Mittelpunkt: ein Technologie-Cluster, der Produktion neu definiert – und sich bereit für die internationale Zukunft macht.

Mehr erfahren
Teil 2
Von der Schweiz in die Welt

Wie kann eine Traditionsmarke zum Global Player werden? Der Schweizer Marktführer für Haushaltsgeräte hat die Reise angetreten – mit jeder Menge Zukunftswissen im Gepäck.

Mehr erfahren

V-ZUG

V-ZUG hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen den Alltag mit innovativen Haushaltsgeräten zu erleichtern, die mehr als Standard bieten. Seit mehr als 100 Jahren macht die Marke so die berühmte Schweizer Perfektion für zuhause erlebbar. Und das bald auf der ganzen Welt: Denn das in Zug verwurzelte Unternehmen ist dabei, über die eigenen Landesgrenzen hinauszuwachsen. In immer mehr ausgesuchten Märkten weltweit fasst der Schweizer Marktführer derzeit mit seinem Premium-Sortiment Fuß. Dennoch bleibt der Standort Schweiz zentral. Doch um weiterhin erfolgreich in Zug forschen, entwickeln und produzieren zu können, baut V-ZUG selbst seinen Werkplatz, der die Marke fit für die Zukunft macht. Bis 2033 entsteht auf dem historischen Areal darum ein Technologie-Cluster – ein neuer Stadtteil, der dem Unternehmen, dem Industriestandort Zug und dem Produktionsstandort Schweiz den Rücken stärken soll. Erste Zeichen sind mit der vertikalen Produktionshalle bereits sichtbar. Und es geht jeden Tag weiter.

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