Auf dem Mobility Symposium der Deutschen Bahn diskutierten am 29. Juni rund 140 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft, wie die Transformation der Arbeit zu neuen Formen der Mobilität führt.
So kann es natürlich nicht weitergehen. In einem Werbeclip der Deutschen Bahn, mit dem auch das neunte Mobility Symposium der Deutschen Bahn eröffnet wurde, sieht man wie eine junge Frau in einen Dienstwagen steigt. Mit dem Handy am Ohr meldet sie sich noch schnell bei ihren Kolleginnen und Kollegen ab. Sie sei dann mal unterwegs. Die Fahrt könnte entspannt sein, es ist wenig los auf der Autobahn. Doch dann meldet sich das Smartphone. Eine Auftraggeberin bombardiert sie mit Nachrichten. Die Präsentation müsse überarbeitet werden. Und zwar sofort! Irgendwann ist die Arme so gestresst, dass sie beginnt, die Kundin auf den Rücksitz, in einen überholenden Pkw, auf Werbetafeln und am Ende sogar auf das eigene Autodach zu halluzinieren.
Prägnanter kann man den Veränderungsdruck wohl kaum darstellen, unter dem viele Menschen im Kontext der Transformation unserer Arbeitswelt aktuell stehen. Dieses Thema stand daher aus gutem Grund im Zentrum des Mobility Symposiums der Deutschen Bahn, zu dem das Unternehmen am 29. Juni in Berlin eingeladen hatte. Die Grundthese: Neue Formen des Arbeitens führen zu neuen Formen der Mobilität. Werden Geschäftsreisende sich in Zukunft also vor allem arbeitend im Zug wiederfinden? Oder bleiben für viele doch der Dienstwagen oder das Flugzeug die bevorzugten Reiseoptionen?








