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Das Smartphone als
Drohnen-Controller

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Das Start-up HIGHCAT aus Konstanz entwickelt Drohnen, als leistungsstarke Alternative zu bestehenden Systemen. Das Ziel: ein Drohnen-Ökosystem, das aus Europa kommt. Entscheidend dabei ist die Sicherheitsarchitektur von Samsung.

Im Loftbüro von HIGHCAT in Konstanz am Bodensee riecht es nach Kaffee, Kunststoff und frischer Frühlingsluft. Draußen schimmert eine Wiese im satten Grün, dahinter beginnt die sanfte Hügellandschaft oberhalb des Sees. Drinnen stehen Monitore, Werkbänke und halb montierte Flugkörper. Im Keller schnurrt ein 3D-Drucker. Es ist die Art von Ort, an dem man entweder eine neue Fahrradmarke vermutet oder ein KI-Start-up. Tatsächlich arbeitet hier eines der ambitioniertesten deutschen Drohnenunternehmen.

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Die Drohnen von HIGHCAT und der dazugehörige Controller werden von einem jungen Team in Konstanz entwickelt und gefertigt. Innovativ, smart und effizient bieten sie eine europäische, vertrauenswürdige Alternative zu Systemen aus den USA und China.

Dominik Faißt steht ohne jede CEO-Attitüde in seinem Büro neben dem Besprechungsraum. Kurze Haare, Bart, rotes Cordhemd, weiße Sneaker, T-Shirt mit Firmenlogo. Der 29-Jährige wirkt eher wie ein Ingenieur aus einer WG als wie der Gründer eines Unternehmens, das mit innovativen und hochsensiblen Komponenten arbeitet. Faißt nimmt eine schwarze Transportkiste und rollt sie raus auf die Wiese, die HIGHCAT als Trainingsplatz für ihre Drohnen nutzt. Er klappt die Kiste auf und beginnt, eine Drohne zusammenzubauen. Arme anschrauben, Kamera einsetzen, Akku oben einrasten lassen. Zehn Kilogramm schwer ist das Gerät, Modellname: Ocelot.

Dann klickt er ein Smartphone in den Controller. Ein Samsung Gerät, genauer gesagt ein Galaxy S26 Ultra Enterprise Edition. Auf einem Stativ daneben steht ein Samsung Tablet als Bodenstation. Trotz greller Sonne bleibt das Bild scharf sichtbar. Die Drohne hebt ab, fast lautlos zunächst, dann mit dem typischen sirrenden Druck ihrer Rotoren. Über der Wiese zieht sie eine enge Kurve.

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Helles Display, lange Akkulaufzeit: Die Features des Samsung Smartphones sind eine perfekte Lösung für die Drohnensteuerung bei verschiedenen, herausfordernden Witterungsverhältnissen. Das war für HIGHCAT ein wichtiger Teil in der Entscheidung für Samsung als Smartphone-Partner.

Eine strategische Partnerschaft

HIGHCAT ist die Geschichte von fünf Freunden aus der Region Konstanz, die früh angefangen haben, alles Mögliche zu bauen: Multikopter, Solarboote, 3D-Drucker. „Ohne es zu planen, hatten wir später genau die Kompetenzen im Team, die man für Drohnenbau braucht“, erzählt Faißt. Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau, Luft- und Raumfahrttechnik.

Seit 2022 arbeitet HIGHCAT an Drohnen. „Unser Ziel ist eine europäische, vertrauenswürdige Alternative zu den marktbeherrschenden chinesischen Systemen“, sagt Faißt. Das ist vor allem ein Sicherheitsversprechen. Denn moderne Drohnen sind keine fliegenden Kameras mehr. Sie sind Netzwerkknoten, Sensorplattformen und mobile Rechner. Sie sammeln Daten, übertragen Bilder, analysieren Situationen. Wer eine Drohne kontrolliert, kontrolliert potenziell auch Informationen über kritische Infrastruktur, Einsatzorte oder militärische Bewegungen.

Genau an dieser Stelle beginnt die strategische Bedeutung der Partnerschaft mit Samsung. Der Einstieg, sagt Faißt, sei zunächst rein pragmatisch gewesen: Bildschirmhelligkeit, Akkulaufzeit, Robustheit. HIGHCAT wollte weg von teuren Spezialcontrollern und stattdessen Geräte nutzen, die millionenfach im Umlauf sind. Smartphones und Tablets als Steuerzentralen für professionelle Drohnen.

Doch je intensiver die Zusammenarbeit wurde, desto wichtiger wurde ein anderer Faktor: Samsung Knox.

Samsung – ein starker Partner für die sicherste Lösung

In Konstanz am Bodensee arbeitet das ehrgeizige junge Unternehmen HIGHCAT an einer Alternative zu Drohnen-Systemen aus China oder den USA. Sicherheit spielt hier die entscheidende Rolle. Die Techniker von HIGHCAT setzen deshalb auf Samsung Knox, die Sicherheitsarchitektur von Samsung. Sehen Sie im Video, wie Drohnen mit einem Samsung Smartphone gesteuert werden und wie Samsung Knox sicherheitsrelevante Daten schützt.

Knox ist Sicherheitsarchitektur für mobile Geräte von Samsung – ursprünglich entwickelt, um Unternehmensdaten auf mobilen Geräten zu schützen. Vereinfacht gesagt, verwandelt Samsung Knox Galaxy Smartphones in abgesicherte Arbeitsgeräte. Daten können verschlüsselt, Funktionen kontrolliert, Geräte zentral verwaltet werden. Sicherheitskritische Informationen werden in einem physisch getrennten Bereich gespeichert, dem sogenannten Knox Vault.

Für HIGHCAT wurde das zum entscheidenden Vorteil. „Behörden haben klare Anforderungen an Sicherheit und Datenverarbeitung“, sagt Dominik Faißt. „Mit Samsung Knox können wir diese Anforderungen erfüllen, ohne eigene komplexe Strukturen aufbauen zu müssen.“

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Samsung Knox bietet Unternehmen wie HIGHCAT sicheren Schutz für ihre Daten. Mit Knox Native Solution werden das Gerät, seine Daten sowie die Kommunikation umfangreich geschützt. Die Freigabe für Knox Native Solution bis VS-NfD und die durch den STARK-Prozess1 validierte HIGHCAT App schaffen Vertrauen. Das zählt im behördlichen Umfeld.

Die Drohne als universelles, abgesichertes Einsatzgerät

Die Bedeutung dieser Aussage versteht man erst, wenn man weiß, wie solche Systeme künftig eingesetzt werden sollen. Die Vision von Samsung und HIGHCAT lautet nämlich nicht: noch ein Spezialgerät für Spezialkräfte. Sondern: ein universelles, abgesichertes Einsatzgerät. Die Aufgaben für die Drohnen sind komplex, auch abseits einer militärischen Verwendung: Die Polizei nutzt sie, um Überwachungen von Einsatzorten und Zielpersonen vorzunehmen, die Feuerwehr kann damit Großfeuer und andere Katastrophenszenarien beobachten, um daraufhin effizient zu handeln. Deshalb zählen Behörden zu den wichtigsten Kunden von HIGHCAT.

Die Samsung-Technologie macht es möglich: Ein Polizei-Einsatzleiter kann dasselbe Samsung Smartphone sowohl für verschlüsselte Kommunikation als auch zur Steuerung einer Drohne verwenden. Das Telefon wird einfach in den Controller gesteckt, die Drohnen-App startet automatisch, andere Funktionen werden gesperrt, das Gerät wechselt in einen abgesicherten Einsatzmodus.

„Wir wollen nicht mehrere Geräte an einem Menschen haben“, sagt Nima Baharian-Shiraz, Head of Service & Solution bei Samsung Electronics Germany. Er ist Experte für mobile Sicherheitslösungen und Behördenintegration. Baharian-Shiraz beschreibt eine Veränderung militärischer und behördlicher Infrastruktur: weg von isolierten Speziallösungen, hin zu standardisierten Plattformen. Gerade darin liegt der strategische Reiz der Kooperation. Samsung bringt nicht einfach Hardware ein. Der Konzern bietet ein bereits etabliertes Sicherheitsökosystem, das bei Behörden vieler Länder akzeptiert ist. HIGHCAT wiederum liefert den konkreten Anwendungsfall – und damit etwas, das für einen Technologiekonzern wertvoll ist: einen neuen relevanten Use Case.

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Wie funktioniert die Nutzung im Einsatz intuitiv, schnell und unkompliziert? Das ist ein relevantes Thema bei den Entwicklern von HIGHCAT. Sobald die App startet, werden alle anderen Funktionen für ein konzentriertes Arbeiten mit der Drohne automatisch ausgeschaltet. Die DeX-Fähigkeit der Samsung Smartphones ermöglicht eine direkte und unkomplizierte Verbindung zum externen Controller von HIGHCAT.

„Der wichtigste Punkt ist: Wir finden HIGHCAT cool“, sagt Baharian-Shiraz offen. Auf der anderen Seite profitiert das junge Unternehmen vom Bodensee von dem enormen Vertrauen der Kundinnen und Kunden eines Weltkonzerns.

Das Ziel: ein europäisches Drohnen-Ökosystem

Es geht um Feuerwehr, Polizei, Katastrophenschutz, Infrastrukturüberwachung, Energieversorger. Um mobile Systeme, die offline funktionieren können, verschlüsselt kommunizieren und dennoch einfach bedienbar bleiben. HIGHCAT speichert bewusst möglichst wenige Daten direkt auf der Drohne. Die Kommunikation läuft über verschlüsselte Funkverbindungen statt über Cloud-Systeme. „Sobald Daten online gehen, steigt die Angriffsfläche erheblich“, sagt Faißt.

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Stimmt die Performance? Passen die Ladestände? Gibt es Sicherheitsthemen, die Aufmerksamkeit benötigen? Das alles kann Dominik innerhalb der Knox Suite überprüfen. Über die zentrale Verwaltungsplattform können Smartphones gleichzeitig konfiguriert sowie Sicherheitsupdates per Fernzugriff vorgenommen werden. Dadurch lassen sich große Geräteflotten effizient, sicher und einheitlich verwalten.

Im Keller druckt derweil der 3D-Drucker weiter an neuen Gehäusekomponenten. Schicht für Schicht entsteht der Korpus einer Ocelot-Drohne. Später werden die Bauteile per Laser verschweißt. In der Fertigungshalle setzen spezialisierte Mitarbeiter die Einzelteile zusammen. Ob daraus tatsächlich einmal ein europäisches Drohnen-Ökosystem entsteht? Der Markt ist umkämpft, die geopolitischen Interessen sind enorm. Aber in Konstanz entsteht gerade etwas, das lange kaum vorstellbar schien: deutsche Hardware, europäische Sicherheitslogik und ein südkoreanischer Technologiekonzern, die gemeinsam daran arbeiten, Lieferketten widerstandsfähiger zu machen und technologische Abhängigkeiten zu verringern.

Draußen landet die Ocelot wieder auf der Wiese. Faißt nimmt das Galaxy S26 Ultra Enterprise Edition aus dem Controller. Es ist jetzt wieder ein ganz normales Samsung Handy.

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1 Der STARK-Prozess („Security Testing for App Review on Kox Nativ Solution-Prozess“) dient der Freigabe von Apps auf Basis von Knox Native Solution (KNS). Im Rahmen dieses Prozesses wird überprüft, ob eine App die erforderlichen Sicherheitsanforderungen erfüllt und somit zur Verarbeitung von Daten bis zur Einstufung VS-NfD zugelassen werden kann.