Was Mitarbeiter möchten

18. Oktober 2021 - 7 Min. Lesezeit

Arbeiten und Führen 2021 – flexibel, unabhängig – aber gemeinsam

Die Corona-Pandemie hat die räumlichen Grenzen zwischen Arbeit und Privatem für viele Mitarbeiter aufgehoben. Auch jetzt, da die Rückkehr ins Büro möglich ist, wünschen sich viele mehr Flexibilität von ihren Arbeitgebern, um beide Arbeitswelten miteinander zu verschmelzen. Was Mitarbeitern heute und in Zukunft besonders wichtig ist und wie Technologie neue Lösungen ermöglicht.

Der erste Corona-bedingte Lockdown hat Stefanie Kunze (Name geändert) viel Kraft gekostet. Beide Kinder – der Sohn im Kindergarten, die Tochter in der Schule – daheim, sie selbst mit Vollzeitstelle von einem Tag auf den anderen im Home Office und der Ehemann bei der Arbeit außer Haus. Am Küchentisch musste sie ihre Arbeit per Laptop fortsetzen, parallel dazu der Tochter bei den Hausaufgaben quasi im Homeschooling weiterhelfen und den Jüngsten beschäftigt halten. „Ich musste Arbeit, Schule, Betreuung jonglieren – und natürlich sollte keiner zu kurz kommen.“

Inzwischen ist Kunze wieder in ihr Einzelbüro zurückgekehrt, doch nicht mehr an allen fünf Wochentagen. „Zwei Tage in der Woche bin ich im Home Office, da spare ich mir die Fahrtwege, kann die Kinder auch mal früher abholen und habe mehr Zeit für sie.“ Dafür holt sie Arbeit, wenn sie im Home Office liegenbleibt, am Abend nach. Dieses System hat sich für sie recht gut eingespielt, aber es war ein hartes Stück Arbeit bis dahin. „Mein Chef ist von der alten Schule: Nur wer anwesend ist, arbeitet auch.“ Doch weil er während Corona gemerkt hat, wie produktiv sein Team auch aus der Ferne war, hat er Vertrauen gefasst in die neue Flexibilität.

Arbeiten heute heißt für viele Arbeitskräfte: Entscheidend ist das Ergebnis, nicht wo gearbeitet wird. Für einige heißt das: im Büro, für andere in der Küche oder im Garten – und für die allermeisten: Alles zusammen. Moderne Technologie hilft, diese Flexibilität zu ermöglichen.
Arbeiten heute heißt für viele Arbeitskräfte: Entscheidend ist das Ergebnis, nicht wo gearbeitet wird. Für einige heißt das: im Büro, für andere in der Küche oder im Garten – und für die allermeisten: Alles zusammen. Moderne Technologie hilft, diese Flexibilität zu ermöglichen.

Flexibilität gefordert

Stefanie Kunze und ihr Chef sind nicht die Einzigen, die sich gerade auf eine neue, hybride Arbeitswelt einstellen. Schließlich haben sich laut ZDF-Politbarometer schon Anfang 2019 knapp zwei Drittel der Befragten einen gesetzlichen Anspruch auf Home Office – sofern das von der Tätigkeit her möglich wäre – gewünscht. Dabei geht es nur den Wenigsten um eine reine Home Office-Arbeit oder die „Workcation“ mit der Arbeit am fernen Ort: Rund zwei Drittel der Arbeitnehmer, so eine aktuelle Studie von Sodexo, möchte auch „über Corona hinaus“ nur zwei oder drei Tage in der Woche im Büro arbeiten. Nur eine kleine Minderheit möchte ganz zurück ins Büro. Für die Allermeisten ist klar: Es soll beides geben. Auch Kunze betont: „Nichts geht über den direkten persönlichen Austausch, wenn man Kollegen kurz im Flur trifft oder mal zu ihnen ins Büro kommen kann.“ Den Arbeitnehmern ist es offenbar so wichtig, dass einer Studie des Softwareanbieters Tivian zufolge sich sogar die Hälfte der Befragten in den nächsten sechs Monaten einen neuen Arbeitgeber suchen wollen, sollte kein hybrides Arbeiten möglich sein.

Diese Forderung stellt jedoch nicht nur die Mitarbeiter selbst, sondern auch ihre Vorgesetzten und die IT-Strukturen der Arbeitgeber vor Herausforderungen. Denn jeder Arbeitnehmer, jede Führungskraft hat ganz individuelle Wünsche und Anforderungen, um optimal arbeiten zu können.

Christian Anderka, Enterprise Sales Director bei Intel, nennt das die „ergonomischen Voraussetzungen“, die bei jedem anders sind: Einige haben ihr eigenes Home Office, das voll ausgestattet ist. Andere finden nur im Büro eine ungestörte Arbeitsumgebung. Wieder Andere arbeiten am Küchentisch mit schlechter Internetanbindung, auf einem alten Rechner. Die Aufgabe ist es nun, Strukturen zu schaffen, die flexibel und zugleich belastbar genug sind, dass unabhängig von den ergonomischen Voraussetzungen möglichst produktiv gearbeitet werden kann.

Ganz aufs Büro möchte kaum jemand verzichten – doch auch die Vorteile des Homeoffice sollen erhalten bleiben. Das Wichtigste dabei ist die Verbindung zu den Kollegen, auch über Distanzen hinweg – per Video, Audio, Zusammenarbeit in gemeinsamen Dokumenten.

Ganz aufs Büro möchte kaum jemand verzichten – doch auch die Vorteile des Homeoffice sollen erhalten bleiben. Das Wichtigste dabei ist die Verbindung zu den Kollegen, auch über Distanzen hinweg – per Video, Audio, Zusammenarbeit in gemeinsamen Dokumenten.

Der Arbeitgeber kann nicht beeinflussen, ob jemand am Küchentisch oder im eigenen Büro arbeitet – oder vielleicht sogar in der Hängematte im Garten. Er kann aber auf technischer Seite die bestmögliche Voraussetzung für seine Mitarbeiter schaffen. Denn bislang verfügt nur knapp die Hälfte der im Rahmen einer aktuellen Studie befragten Arbeitnehmer über die technologische Ausstattung.

“Etwa zwei von drei befragten Mitarbeitern gaben an, dass sich die zur Verfügung gestellte Technik auf ihre Produktivität und ihre allgemeine Zufriedenheit bei der Arbeit auswirkt.”

Intel-Experte Anderka empfiehlt Arbeitgebern daher: „Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern individuell darüber, was diese benötigen. Wer eine Dockingstation und einen großen stationären Monitor in seinem Home Office hat, der benötigt kein großes Laptop-Display. Wer den Laptop sowohl beruflich und auch privat nutzen möchte, freut sich, in wenigen Handgriffen das Arbeitsgerät in ein Streaming-fähiges Tablet umzubauen. Je flexibler Sie dabei auf die Anforderungen eingehen können, desto zufriedener und produktiver werden Ihre Arbeitnehmer sein.“ Eine Studie von IDC unterstreicht das: Etwa zwei von drei befragten Mitarbeitern gaben an, dass sich die zur Verfügung gestellte Technik auf ihre Produktivität und ihre allgemeine Zufriedenheit bei der Arbeit auswirkt. Bei einer Studie von Forrester Consulting sind es sogar 77 Prozent der Befragten, die PCs als kritischen Faktor für ihr Engagement und ihre tägliche Arbeit sehen.

56 %

der Mitarbeiter räumen ein, dass sich die von ihrem Arbeitgeber bereitgestellte Technik auf ihre Bereitschaft auswirkt, langfristig im Unternehmen zu bleiben, und die Mitarbeiterbindung beeinflusst

Quelle: „Der Stellenwert des PCs in einer datenzentrierten Welt“, IDC, April 2020

56 %

der Mitarbeiter räumen ein, dass sich die von ihrem Arbeitgeber bereitgestellte Technik auf ihre Bereitschaft auswirkt, langfristig im Unternehmen zu bleiben, und die Mitarbeiterbindung beeinflusst

Quelle: „Der Stellenwert des PCs in einer datenzentrierten Welt“, IDC, April 2020

Technologie ermöglicht hybrides Arbeiten. Sie muss jedoch zu den individuellen Anforderungen des Mitarbeiters passen.


Aber eine Orientierung. Notebooks basierend auf Intel vPro mit Evo Design haben Technik integriert, die es für die hybride Arbeit heute und in Zukunft braucht: Schnelle Prozessoren, die auch eine flüssige Audio- und Video-Verarbeitung garantieren. Außerdem Wi-Fi-Technik für eine schnellere drahtlose Internetverbindung, lange Akkulaufzeiten für einen kompletten Arbeitstag auch ohne Stromkabel, unkomplizierte Technik und – wichtig für das Jonglieren zwischen Arbeit und Privatem, wie es Stefanie Kunze immer wieder leisten muss – eine ganz schnelle Einsatzbereitschaft, statt minutenlang auf das „Hochfahren des Rechners“ warten zu müssen.

Wie teuer schon kleine Probleme sein können, weiß Anderka: „Wer bei seiner Arbeit oft zwischen unterschiedlichen geöffneten Softwareanwendungen wechseln und jedes Mal ein paar Sekunden warten muss, wird schnell frustriert.“ Manchmal sind es nur wenige Sekunden, die aber lähmen können. Auch permanenter Austausch mit dem Firmen-IT-Support, weil die IT nicht stabil arbeitet, demotiviert viele Arbeitnehmer.

64 %

der Mitarbeiter gaben an, dass sich die zur Verfügung gestellte Technik auf ihre Produktivität auswirkt

Quelle: „Der Stellenwert des PCs in einer datenzentrierten Welt“, IDC, April 2020

64 %

der Mitarbeiter gaben an, dass sich die zur Verfügung gestellte Technik auf ihre Produktivität auswirkt

Quelle: „Der Stellenwert des PCs in einer datenzentrierten Welt“, IDC, April 2020

Kompromisse finden

Nicht jeder Wunsch von Arbeitnehmerseite wird sich erfüllen lassen, denn schließlich muss das Unternehmen auch Aspekte wie Budget, Cybersicherheit oder Fernwartungsmöglichkeiten berücksichtigen. IT-Fachmann Anderka weiß aber auch, dass diese Fragen oftmals nicht nur eine technische, sondern auch eine unternehmenskulturelle Komponente haben. „Wer nur den Anforderungen der Firmen-IT folgt, wird manchen Arbeitnehmer frustrieren.“

Die neue Arbeitswelt erfordert von allen Beteiligten Flexibilität. Aber es lohnt sich.


Passé seien die Zeiten, in denen eine private Nutzung der Firmen-IT generell verboten sei. Auch hier sei wieder Flexibilität aller Beteiligten gefragt: Vielleicht nutzt der Mitarbeiter YouTube auch, um Weiterbildungsvideos zu schauen. „Anders als bei mobilen Endgeräten wie dem Smartphone wollen viele Mitarbeiter aber auch gar nicht, dass sie ihren Firmen-Laptop auch für Privates nutzen können. Die ziehen da selbst eine klare Linie und haben mindestens für die private Steuerabrechnung lieber ihren eigenen Rechner.“

Welche Anforderungen, welche Erwartungen haben Ihre Mitarbeiter? Wie finden Sie die passenden Lösungen für Ihr Unternehmen? Zum Beispiel Firmenlaptops, die Ihrem Team helfen, das Maximum zu erreichen.

Welche Anforderungen, welche Erwartungen haben Ihre Mitarbeiter? Wie finden Sie die passenden Lösungen für Ihr Unternehmen? Zum Beispiel Firmenlaptops, die Ihrem Team helfen, das Maximum zu erreichen.

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