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Arztsuche ohne Bewertungen Plattform

Digitale Gesundheitsplattform mit Menschlichkeit

Vertrauen statt Sterne: Warum Bauchgefühl die bessere Arztwahl ist

© Wellington Fields

„Wir haben das Vertrauen aus der Medizin herausdatiert."Ein Gespräch mit Ulrike Gehring, Filmeproduzentin, Storytellerin und Gründerin der Connect-Plattform medizzconnect.

Sie sind Filmemacherin. Wie kommt man vom Drehbuch zur Gesundheitsplattform?

Über das Gesicht. Als Filmemacherin habe ich immer gewusst: Die entscheidende Information steckt nicht im Text, sondern im Gesicht eines Menschen. Ob wir jemandem vertrauen, ob wir uns bei ihm sicher fühlen – das entscheiden wir in Millisekunden, instinktiv, evolutionär verankert. Ich befasse mich seit Jahrzehnten mit Wahrnehmungsinstinkten – in Filmen, als Medientrainerin und ich habe kürzlich ein Buch über die Risiken der Zoom-Revolution geschrieben.

Automatisierung, Digitalisierung, jetzt KI – das ist ein Sog mit unglaublichen Vorteilen. Aber erfolgreich sind diese Innovationen nur, wenn wir den Faktor Mensch mitnehmen. Schon vor 17 Jahren habe ich deshalb gemeinsam mit einem Internetprofessor gefragt: Wie bringen wir diesen Instinkt in die digitale Welt zurück? Daraus entstand das Konzept der Connect-Plattformen. medizzconnect™ ist der konsequente nächste Schritt.

Was meinen Sie mit „Vertrauen zurückbringen"? Ist das nicht etwas pathetisch?

Im Gegenteil – es ist eine bittere Diagnose. Wir haben die Arztsuche vollständig in Sternchensysteme und Textprofile ausgelagert. Ein Arzt wird heute bewertet wie ein Hotel auf Booking.com. Aber Vertrauen in einen Arzt ist eine zutiefst menschliche, körperliche Entscheidung – keine Bewertungsfunktion. Die digitale Medizin hat diese Intelligenz systematisch abtrainiert und sich dann gewundert, warum Patienten falsch wählen, Therapien abbrechen und Arzt-Patienten-Beziehungen scheitern. Dass Vertrauen nachweislich Heilung fördert, spielt im technologiegetriebenen Alltag kaum noch eine Rolle.

Wie löst medizzconnectTM dieses Problem konkret?

Jeder Arzt, jede Therapeutin, jeder Heiler stellt sich in einem kleinen Profilfilm selbst vor. Keine Marketingagentur, kein Skript – das Gesicht des Menschen, authentisch, direkt, Handykamera reicht. Die gesamte Nutzeroberfläche ist um diesen Moment gebaut: Beim Mouse-over beginnen die Gesichter zu sprechen. Der Patient entscheidet nicht nach Sternchen, sondern nach seinem inneren Urteil. Wir nennen das: die gesunde Entscheidung.

© Wellington Fields

Klingt nach einer Gegenbewegung zu KI und Algorithmen.

Nein – wir nutzen KI selbst, und die nächsten internationalen Schritte haben wir auch dank KI konkret im Visier. Was ich sage: Technologie muss die biologische Intelligenz des Menschen stärken, nicht ersetzen. Algorithmen sagen uns heute, welchen Film wir sehen, wen wir heiraten – und bald, zu welchem Arzt wir gehen. Das halte ich für gefährlich, gerade in der Medizin. Der Körper weiß oft mehr als jede Datenbank. medizzconnect baut auf dieses Wissen. So gesehen sind wir ein analoges Bollwerk als digitale Innovation.

 

Warum erst jetzt? Sie arbeiten an dieser Idee seit 17 Jahren.

Weil die Zeit erst jetzt reif ist. Vor siebzehn Jahren war die Hürde zu groß: „Ich vor eine Kamera? Lieber nicht." Es war bitter, die Idee auf die Wartebank schieben zu müssen – mir erschien alles so logisch, so naheliegend. Aber es war einfach zu früh.

Heute ist das Video keine Hürde mehr – Selfies, Telemedizin, Pandemie haben das erledigt. Gleichzeitig wächst der Leidensdruck. Die Sehnsucht nach echter Begegnung ist so groß wie nie. Und die Technologie, die wir brauchen, gibt es jetzt. Das Timing ist kein Zufall.

Sie sprechen Ärzte und Therapeuten an. Warum sollte ein gut etablierter Arzt mit vollen Wartezimmern mitmachen?

© Wellington Fields/ Eike Schmidt

Gerade wegen der vollen Wartezimmer. Wer täglich unter Zeitdruck praktiziert, hat kaum noch Raum, Vertrauen aufzubauen – das Erstgespräch dauert Minuten, nicht Stunden. Sich dennoch erkennbar zu machen, bevor der Patient die Praxis betritt – das ist keine Kür. Das ist Haltungskompetenz: die Bereitschaft, Vertrauensaufbau nicht dem Zufall des ersten Termins zu überlassen.

Und dann ist da der wirtschaftliche Aspekt: Wer die richtigen Patienten anzieht, verbessert seinen Patientenmix. Patienten, die aus innerer Überzeugung wählen, sind loyaler, fahren längere Wege, akzeptieren Empfehlungen eher – und sind häufiger Privatpatienten. medizzconnect arbeitet 24/7 für den Arzt, Vertrauen auf einen Klick und internationale Sichtbarkeit und Einblick in Therapien, die sich mit Kontaktdaten nicht erläutern lassen. Kein Marketing. Strategische Praxisentwicklung.

Was kommt als nächstes?

Wir füllen die Plattform gerade mit den ersten Ärzten und Therapeuten – bewusst Tiefe vor Breite. Pioniere können kostenlos einsteigen, auch weil alles Neue erst kennengelernt werden muss.

Die Rückmeldungen sind stark – auch aus dem Ausland. Zu hören, wie sehr Mediziner unter anonymen Sternchenbewertungen leiden, bestätigt, was wir lange haben kommen sehen: Rankings erzeugen Konzentration, aber wer für einen Patienten der ideale Arzt ist, lässt sich nicht in Sternen messen. Und Terminslots nach Online-Verfügbarkeit zu buchen mag praktisch sein – aber „Wer hat den nächsten freien Termin?" ist die falsche Frage, wenn es um die eigene Gesundheit geht. Für Reparaturtermine haben Mediziner nicht studiert.

Wenn medizzconnect™ öffnet, soll es von Anfang an das sein, was wir versprechen: ein Raum für echte Begegnung. Nicht noch eine Datenbank.

 

Impressum:

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