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Experten schlagen Alarm: Höchststand bei Kindeswohlgefährdungen
HILFE FÜR KINDER IN DER KRISE

Experten schlagen Alarm: Höchststand bei Kindeswohlgefährdungen

Unsicherheit, Isolation, Angst: Für viele Menschen auf der ganzen Welt ist die Corona-Pandemie eine große Belastung. Neben Gesundheitsängsten und wirtschaftlichen Sorgen hat das zum Teil extreme Runterfahren des öffentlichen Lebens und das Wegbrechen haltgebender Strukturen insbesondere Familien schwer getroffen. SOS-Kinderdorf setzt sich für diese Familien ein und hilft gefährdeten und vernachlässigten Kindern durch die Krise. Gerade in der aktuellen Zeit ist die Unterstützung dieser Hilfsarbeit für viele Menschen eine Herzensangelegenheit, die genau dort ankommt, wo sie dringend gebraucht wird: Bei den Familien und Kindern.

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Viele Menschen unterstützen die Familienarbeit von SOS-Kinderdorf mit einer Großspende - für Kinder wie die kleine Samira. (BILD: ©SOS-Kinderdorf e.V. / Sebastian Pfütze)

Der bundesweite Lockdown im Frühsommer und auch die anschließenden Einschränkungen sind nicht spurlos an uns vorübergegangen. Kindergärten und Schulen waren zeitweilig komplett geschlossen. Dazu kam ein ungewohntes Beisammensein auf zum Teil sehr beengtem Raum – gerade für Familien, in denen ohnehin bereits Konflikte existierten, verstärkten sich die Probleme. Kinder waren die Leidtragenden.

Global schlugen Hilfsorganisationen Alarm: Denn die durch Ängste, Unsicherheit und Überforderung geprägte Zeit führte dazu, dass in einigen Familien das Zusammenleben gewaltsam eskalierte – mit schweren Konsequenzen für Kinder wie die kleine Samira*.

Häusliche Isolation kann Gewalt eskalieren lassen

Das kleine Mädchen ist eines von vielen Kindern in Deutschland, bei denen die häusliche Isolation durch die Pandemie zur Eskalation in der Familie führte. Streit, Aggressionen, wenig Zeit füreinander und kaum Geborgenheit prägten den Alltag der Sechsjährigen. Die Eltern hatten sich getrennt und waren schwer zerstritten – durch die Corona-Pandemie und die strengen Kontaktbeschränkungen verschärfte sich die Lage. Die Mutter war völlig überfordert und Samiras seelisches Wohl in Gefahr.

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©SOS-Kinderdorf e.V. / Sebastian Pfütze

Samira hatte keinen geregelten Alltag mehr, vernachlässigte Schulaufgaben und litt unter der aggressiven Stimmung zuhause. Forderte Samira Aufmerksamkeit ein oder wurde wütend, eskalierte die Situation – es kam sogar zum Polizeieinsatz.

Engagement mit Herz: Ihre Spende hilft Kindern wie Samira

SOS-Kinderdorf griff ein und unterstützte die Familie in der Notsituation. Samira kam in die Notbetreuung und ihre Mutter wurde von der ambulanten Hilfe von SOS-Kinderdorf und einem zusätzlichen psychologischen Dienst unterstützt. Ein Notfallplan soll der Mutter nun helfen, wie sie bei Überforderung reagieren kann, um für sich und ihre Tochter Entlastungen im Alltag zu finden. Zudem prüft ein Familiengericht die Situation und wird Samira im schlimmsten Fall zu ihrem eigenen Wohle aus der Familie nehmen.

Höchststand bei Kindeswohlgefährdungen

Immer mehr Kinder in Deutschland leben in Familien, in denen sie in ihrem Wohl gefährdet sind. Die Zahl der Kindeswohlgefährdungen war schon vor der Pandemie 2019 auf einem Höchststand. Damals registrierten deutsche Jugendämter nach Angaben des statistischen Bundesamtes 40.900 Inobhutnahmen wegen Kindeswohlgefährdung. Das heißt konkret: Alle 13 Minuten wurde ein Kind hierzulande zu seinem eigenen Schutz aus der Familie genommen.

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©SOS-Kinderdorf e.V. / Sebastian Pfütze

Experten sind überzeugt: In vielen Fällen hätte es gar nicht so weit kommen müssen, hätte die Familie rechtzeitig Hilfe bekommen.  Die Hilfsangebote von SOS-Kinderdorf, die mit Spenden finanziert werden können, umfassen dabei von Familienzentren und Elternberatungen bis hin zu der Vermittlung von psychologischer Unterstützung und Alltagshilfen wie etwa Schuldenberatungen viele Projekte, die viele Menschen durch Großspenden tatkräftig unterstützen.

Mit einer Spende von 3.500 EURO können beispielsweise zu einem großen Teil die Sachkosten für Bücher und Testmaterialien für Beratungszentren gestemmt werden. Viele Herzensprojekte stehen für Spenderinnen und Spender zur Verfügung und können bei Bettina Schreiner von SOS-Kinderdorf erfragt werden:

Finden Sie Ihr persönliches Herzensprojekt:

Bettina Schreiner
SOS-Kinderdorf e.V.
Telefon 089 12 60 6 - 577

grossesbewirken@sos-kinderdorf.de

SOS-Kinderdorf macht sich seit 60 Jahren für die Bedürfnisse, Anliegen und Rechte von Kindern stark. Nach den SOS-Kinderdörfern sind in Deutschland und in der ganzen Welt viele weitere SOS-Angebote für Kinder und Jugendliche, Mütter und Familien entstanden. Unterstützen Sie unsere Arbeit, indem Sie spenden oder eine Patenschaft übernehmen. SOS-Kinderdorf geht mit Ihren Spenden besonders verantwortungsbewusst um. Seit vielen Jahren wird SOS-Kinderdorf dafür mit dem DZI-Spenden-Siegel ausgezeichnet.

Wenn Sie die Arbeit von SOS-Kinderdorf zugunsten von Familien und Kindern wie Samira unterstützen möchten, finden Sie hier weitere Informationen.

 

*Name, biografische Details und Abbildungen von Samira wurden zum Schutz der Person geändert.

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